Brainfood für das Golferhirn

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Das Gehirn macht zwar nur etwa 2% des Körpergesamtgewichts aus nimmt jedoch etwa 20% der Gesamtenergie in Anspruch.


Eine gute Konzentrationsfähigkeit auf dem Platz und ein fittes Hirn ist mindestens genauso wichtig wie ein gut trainierter Schwung um in heiklen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen und starke Nerven zu behalten! Versorgen Sie daher Ihr Gehirn mit den bestmöglichen Lebensmitteln, die die Natur zu bieten hat.



Ziel Nummer eins bei der optimalen Rundenverpflegung sollte es sein, den Blutzuckerspiegel auf einem konstanten Niveau zu halten. Sobald Hunger oder Durst aufkommt ist es quasi schon zu spät und man befindet sich mitten drin in der Berg und Talfahrt des Blutzuckerspiegels. Fällt dieser ab, ist kaum ein anderes Organ in seiner Funktionsfähigkeit so stark beeinträchtigt wie das Gehirn. Denn die Hauptenergiequelle des Gehirns ist die Glucose, welche wiederum aus dem Blut geliefert wird.


"Eine gute Konzentrationsfähigkeit auf dem Platz und ein fittes Hirn ist mindestens genauso wichtig wie ein gut trainierter Schwung, um in heiklen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen und starke Nerven zu behalten"


Versorgen Sie Ihr Gehirn mit den bestmöglichen Lebensmitteln, die die Natur zu bieten hat.


Für eine optimale Konzentrationsfähigkeit …

  • … ist ein stabiler Blutzuckerspiegel das A und O. Das Gehirn lebt von Glucose, ein Unterzucker ist daher fatal für die Konzentrationsfähigkeit. (Lesen hierzu meinen Artikel über das Thema stabiler Blutzuckerspiegel)

  • … müssen Sie Ihr Gehirn laufend mit Flüssigkeit versorgen! Der Richtwert für die optimale Trinkmenge ist etwa 30 ml/kg Körpergewicht für den Normalbedarf. Schwitzen Sie an heißen Sommertagen und verlieren dadurch viel Flüssigkeit, müssen Sie natürlich die Trinkmenge entsprechend hochfahren. Unterschätzen Sie jedoch kalte Golfertage nicht. Auch an kalten Tagen ist das Trinken wichtig, um nicht auszukühlen. Wasser reguliert unter anderem den Wärmehaushalt im Körper. Trainieren Sie sich das Trinken an und machen Sie es sich zur Routine auf dem Platz. Wichtig ist es, dem Körper kontinuierlich Flüssigkeit zu liefern und nicht zwei Mal eine riesige Menge runterzuschütten. Die Niere kann maximal etwa 500 ml auf einmal verarbeiten. Trinken Sie beispielsweise nach jedem Abschlag eine kleine Menge. Stilles Wasser ist und bleibt das Beste! Alternativen sind: grüner Tee (z.B. als Eistee mit frischer Minze und Zitrone), Matetee, Kokoswasser, Wasser mit frischem Zitronensaft, Chari-Tea, Ingwerwasser etc.

  • … müssen Sie Ihr Gehirn mit ausreichend B-Vitaminen versorgen. Diese stecken neben Fleisch beispielsweise in: 


  • … ist Magnesium ein unterschätztes Mineral. (Lesen Sie hierzu meinen Beitrag zu Magnesium)

  • … dürfen Omega-3-Fettsäuren in der Ernährung nicht fehlen! Omega-3-Fettsäuren stecken in Lachs, Makrele, Hering, Leinsamen (sollten geschrotete gegessen werden), Chiasamen (zum Beispiel als Chiapudding), Leinöl (zum Beispiel zu Kartoffeln und Quark) uvm.